Licht und Schatten bei erster Infoveranstaltung der BI Schatzboden

Der Dialog hat begonnen – immerhin. Auf der einen Seite wurden kritische Stimmen laut, es seien nicht genug Bürgerfragen zur Sprache gekommen, einige der Antworten vonseiten des ZWIGL seien an gestellten Fragen vorbeigegangen oder hätten umfangreich bereits bekanntes aufgegriffen. Dennoch muss anerkannt werden, dass ein Teil der ZWIGL-Mitglieder sich den Fragen der Bürger gestellt hat – und unter der besonnenen Moderation von Pfarrer Dr. Kristen ein Dialog beginnen konnte. Für die Gemeindevertreter erkennbar eine noch ungewohnte Situation, die, wenn es nach der BI SchatzBoden geht, schnell zum Alltag werden soll.

Volles Haus: Die Himbacher Kulturscheune füllte sich bis zum letzten Platz, einige Besucher hörten vom Hof aus zu…

Schnell wurde klar: Diese Veranstaltung konnte erst der Anfang gewesen sein. Zu viele Fragen blieben ungestellt oder unbeantwortet. Schnell werden wir nun die zugesagte Einsicht in die bestehenden Gutachten nehmen, sie mit fachkundiger Unterstützung auswerten und die Resultate konstruktiv verarbeiten, um nach Alternativen zum ZWIGL-Masterplan zu suchen. Parallel werden wir an Möglichkeiten arbeiten, weitere, konkretere Antworten zu bekommen…

8 Kommentare zu „Viele Fragen, erste Antworten

  1. Leider konnte ich an der Veranstaltung aus privaten Gründen nicht teilnehmen. Bin aber froh das das Thema weiter so durch die BI begleitet wird. Es ist bei diesen Themen wichtig das alle Fakten auf den Tisch kommen, Und wir auch mitreden können.

  2. Vielen Dank für die Organisation der Fragerunde, die ein guter Anfang war, um die Besorgnisse der Bürger zu adressieren. Schade war, dass der Punkt des künftigen Verkehrsaufkommens nur sehr diffus beantwortet wurde. Gerade bei diesem Thema gibt es die meisten Bedenken. Die Aussage, dass man das Verkehrsaufkommen noch nicht abschätzen kann, überrascht anhand der schon vorliegenden Parameter. Basierend auf den vorhandenen Informationen zu der bestehenden Anzahl an Rampen der jetzt schon vorhandenen Halle und der geplanten neuen Hallen sowie der Information von Dietz selbst (https://www.konii.de/news/logistikpark-frankfurt-nord-ost-jobmotor-fur-logistik-manager-und-krafte-id-logistics-schafft-hunderte-stellen-mit-aufstiegspotenzial-201811235595) im neuen Logistikzentrum 40.000 Bestellungen täglich abzuwickeln, sollte eine Berechnung der benötigten LKW Kapazitäten möglich sein. Sollte diese Berechnung bisher noch nicht durchgeführt worden sein, wäre das genannte Verkehrsgutachten wenig aussagefähig. Zusätzlich zu den Problemen durch Verkehrsbelastung wären in dem Zusammenhang dann auch Lärmschutzmassnahmen notwendig. Hier ist dringender Informationsbedarf.

  3. Ich fand die Atmosphäre des Abends weitgehend angenehm und den Austausch ausgesprochen wichtig. Unbeantwortete oder ungenau beantwortete fragen können ja auch ein Hinweis sein für uns weiter in die Tiefe zu gehen!
    Insgesamt muss man einer Einladung nicht folgen und ich rechne es den anwesenden Verbandsvertretern hoch an, dass sie sich unseren fragen gestellt haben. Die strukturierte Fragestellung im Vorfeld war sehr gelungen und unerlässlich.

    1. Guten Morgen! Der ZWIGL besteht insgesamt aus 30 Personen – wir sind froh über jede/n einzelne/n, die/der zum Dialog bereit ist. Schade, dass Büdingen – mit Ausnahme von Herrn Bähr – fast nicht vertreten war… aber ein Anfang ist gemacht.

      1. Schade fand ich, dass die Grünen Vertreter im ZWIGL nicht den Fragen der Bürger stellten. Herr Cott, der Büdinger Grünen-Abgeordnete, stand vor der Tür und fuhr um 20:25 wieder nach Hause und der Abgeordnete aus Limeshain kam erst gar nicht. Enttäuschend.
        Erschreckend fand ich, dass viele Leute den Aussagen nach einer sehr ordentlicher Anzahl Arbeitsplätzen nicht teilte. Warum eigentlich. Es gab klare Aussagen dazu.
        Gut war, dass der Bürger Einblick in die jahrelangen Prozesse und deren Komplexität erhalten hat.
        Es gehört schon Rückgrat dazu, sich dort vorne hinzustellen.👍🏻

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