Zur Infoveranstaltung

Bürger*innen fragen, Politiker*innen antworten: So planen wir den Ablauf am 8.4. in der Kulturscheune Himbach

  1. Wann geht’s los, wann ist Schluss? Einlass ist 19:30, Beginn 20 Uhr. Ende ist 22 Uhr.
  2. Wer darf sprechen? Bürger fragen, Politiker antworten (in diesem Fall die Gemeindevertreter im ZWIGL) – moderiert von Pfarrer Dr. Kristen. Fragen werden zur besseren Übersicht notiert und projiziert.
  3. Ist der Saal bestuhlt? Für aus gesundheitlichen Gründen darauf angewiesene Bürger*innen stellen wir zwei Stuhlreihen auf. Alle anderen Besucher müssen leider stehen – wir fürchten, dass bei großem Andrang sonst der Platz nicht reichen könnte…
  4. Gibt es eine Bühne? Nein, aber für die Politiker des ZWIGL stehen an der Kopfseite des Saales Stehtische zur Verfügung.
  5. Werden alle Besucher gut hören können? Wir halten Mikrofone und Lautsprecher bereit, die, wenn nötig, genutzt werden können.
  6. Gibt es feste Regeln? Nur die nötigsten – Dr. Kristen führt zu Beginn kurz ein und moderiert den Abend. Ansonsten gilt: Wir freuen uns über jedes Mitglied des ZWIGL, das unsere Einladung annimmt, und werden allen Teilnehmern freundlich und respektvoll begegnen – auch, wenn wir nicht immer einer Meinung sein werden.
  7. Wird es voll werden? Das kann durchaus sein – wir freuen uns über großes Bürgerinteresse. Für alle Fälle halten wir auch einen Lautsprecher bereit, der eventuell im Hof vor dem Saal zuhörenden das Leben leichter machen soll.
  8. Werden vorbereitete Präsentationen gezeigt? Nein. Aber ZWIGL und die Bürgerinitiative haben am Ende jeweils Gelegenheit für eine kurze (3 min) Zusammenfassung ihrer Standpunkte.

Über 300 Interessierte bei der ZWIGL-Sitzung

Bis auf den letzten Platz besetzt: Die Himbacher Limeshalle bewältigte nur knapp das Bürgerinteresse

ZWIGL-Vorsitzender Göllner war zu Beginn der Sitzung bemüht, die Beschlusshistorie der letzten Jahre zusammenzufassen – und lieferte unwillentlich eine Erklärung für das Gefühl vieler Bürger*innen gleich mit, über die Situation um das Gewerbegebiet nicht wirklich im Bilde zu sein: Viel Fachsprache zur Beschlusslage, wenig erhellendes über die Gründe.

Trotz großer Zustimmung für nachdenkliche Worte des Hammersbacher CDU-Fraktionsvorsitzenden Alexander Kovascek und eines leidenschaftlichen, immer wieder von Applaus unterbrochenen Plädoyers des Fraktionsvorsitzenden der Büdinger Grünen, Joachim Cott, für eine Vertagung der anstehenden Entscheidungen: Die Gemeindevertreter im ZWIGL haben allen Tagesordnungspunkten zugestimmt. Ein weiterer Schritt in Richtung der immer umstritteneren Erweiterung des Interkommunalen Gewerbegebietes Limes auf 50 ha.

Noch immer unklar bleibt, warum eigentlich diese Erweiterung kommen soll. Auch Göllners Erklärung, mit der frühen Festlegung für die Dietz AG Planungssicherheit für den Investor schaffen zu wollen, konnte im Saal nicht überzeugen.

Nun hoffen wir, dass die Bürger*innen im Rahmen unserer Informationsveranstaltung am 8.4. allgemein verständliche Antworten auf konkrete Fragen bekommen. Denn es wird immer wichtiger, die Ungewissheit zu vielen Aspekten der Zukunft des Gewerbegebietes und deren Folgen für die Region zu verringern.

Zweckverband verteilt Faltblatt – Fragen bleiben offen

Die Bürgerinitiative SchatzBoden begrüßt das verteilte Informationsfaltblatt des ‚Zweckverbandes Interkommunales Gewerbegebiet Limes’ (ZWIGL), vermißt aber nach wie vor konkrete Antworten auf die im Raum stehenden, wichtigen Fragen. Es kann nicht genügen, pauschal auf die – nicht angezweifelte – Notwendigkeit von Gewerbegebieten, auf die Erforderlichkeit von Kompromissen und auf die Tatsache einer erfolgten Abwägung hinzuweisen.

In Kurzfassung daher noch einmal einige der wichtigsten nicht beantworteten Fragen:

• Welche zusätzlichen Steuereinnahmen, wie viele Arbeitsplätze werden tatsächlich konkret gebraucht?

• Welche Alternativen wurden geprüft, um mit möglichst wenig Flächenverbrauch möglichst viel Ergebnis zu erzielen?

• Warum weist der ZWIGL-Masterplan nun eine Verdopplung der bisher geplanten Fläche auf 50 ha aus?

• Warum hat der Logistikhallenentwickler Dietz AG ein Vorkaufsrecht auf den Löwenanteil der Flächen erhalten?

• Welche Folgen hat die immense Bodenversiegelung, z.B. bei Starkregen, konkret?

• Was bedeutet das gewaltige Verkehrsaufkommen eines riesigen, Tag und Nacht, rund um die Woche betriebenen Logistikzentrums in konkreten Zahlen für Lärm, Luft und Verkehr? 

Zweckverbandssitzung: Neuer Termin steht fest

Am 12. März setzten Bürgerinnen und Bürgerein erstes kraftvolles Zeichen: Über 150 wollten im Rathaus Hammersbach dabei sein, als der ‚Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet Limes‘ wichtige Beschlüsse fassen sollte, die von großer Tragweite für die Zukunft unserer Region sind. Die Sitzung musste wegen des großen Andrangs verschoben werden – die Zeitungen berichteten.

Nun stehen der neue Termin und der neue Ort für die öffentliche Sitzung fest: Es ist Mittwoch, der 3. April, 20 Uhr, in der Limeshalle im Limeshainer Ortsteil Himbach (63694 Limeshain, Am Zentrum 20a).

In der Limeshalle ist ausreichend Platz für viele Interessierte – ein Grund mehr, zu kommen! Zeigen Sie den Gemeindevertretern im Zweckverband durch Ihr Kommen, wie wichtig Ihnen ein sinnvoller Umgang mit unseren wertvollen Böden ist!

Gleichzeitig sollten Sie sich den 8.4. notieren: ‚Interkommunales Gewerbegebiet Limes oder Logistik-Zentrum Rhein-Main Ost? Bürger fragen, Politiker antworten‘ heisst die Veranstaltung, zu der wir alle Bürger*innen und den Zweckverband in die Kulturscheune Himbach einladen. Moderation: Pfarrer Dr. Peter Kristen. Alle Details demnächst hier!

Überwältigendes Interesse, toller erster Erfolg

Über 150 Bürgerinnen und Bürger kamen zur Sitzung des Zweckverbands Interkommunales Gewerbegebiet (ZWIGL) am 12. März – das überwältigende Interesse sprengte den Rahmen des Sitzungssaales (auf dem Foto ein kleiner Ausschnitt), die Menschen stauten sich bis ins Treppenhaus.

Mehr als 150 Besucher der ZWIGL-Versammlung quer durch alle Bevölkerungsschichten – nun wird niemand mehr dem Irrtum unterliegen, dass der Wunsch nach Transparenz und einer gemeinsamen besten Lösung für den Umgang mit der Fläche des Interkommunalen Gewerbegebiets Limes nur von einer ‚lauten Minderheit‘ getragen sei. Ein wichtiger Erfolg für unsere Region!

Die ZWIGL-Vertreter haben dem mit ihrer Vertagung und Verlegung an einen geräumigeren Ort Rechnung getragen – guter Einstieg in einen konstruktiven Dialog.

Wir werden an dieser Stelle über den neuen Termin und weitere Schritte informieren. Bitte weitersagen – je mehr Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen, desto besser!